Der Landesverband Hamburger Straffälligenhilfe e.V. setzt sich für eine Straffälligenhilfe und Kriminalpolitik ein, die die (straffälligen) Menschen in den Blick nimmt. Denn Armut, Gewalt und Missbrauch in der Familie, Migrationserfahrungen und insbesondere eine restriktive Drogenpolitik tragen maßgeblich zur Straffälligkeit vieler Menschen bei. Dem Justizvollzug gelingt es höchstens ansatzweise, den Inhaftierten die Mittel für ein „straffreies Leben in sozialer Verantwortung“, wie es im Strafvollzugsgesetz heißt, mitzugeben. Nicht nur, weil eine solche repressive Institution kaum geeignet ist, viele dieser Probleme anzugehen, sondern auch, weil sich die Gesellschaft jenseits medialer Skandalinszenierungen kaum für Straffällige interessiert, solange diese sich nicht für Strafphantasien und als Sündenbock für systemische Probleme eignen. Die Gefangenenpopulation stellt einen Spiegel für gesellschaftliche Fehlentwicklungen dar – nicht zufällig finden sich dort überwiegend Menschen aus der gesellschaftlichen Unterschicht, Drogenabhängige, und ausländische Inhaftierte. Statt Hilfe bietet der Staat nur Repression an und verschärft damit nicht nur ihre Lebenslage, sondern auch die Kriminalitätsbelastung der Gesamtbevölkerung.

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