Die Inhaftierung von Eltern hat für Kinder weitreichende persönliche Folgen. Zudem wird die Wahrnehmung eigener Rechte nicht immer gewährt wie das Recht auf Kontakt.

Zum Themenkomplex erlässt der Europarat eine Richtlinie:

"Insgesamt umfasst das Papier 56 Punkte die, im Einklang mit bestehenden Regelungen und Übereinkommen, Empfehlungen aussprechen wie der Vollzug gestaltet werden kann, sodass die Rechte der Kinder inhaftierter Eltern gewahrt werden können.

Unter diesen Punkten finden sich verschiedene Grundprinzipien, wie die Unterbringung des Elternteiles in eine Vollzugsanstalt in räumlicher Nähe zum Wohnort der Kinder:

Empfehlungen zur Ausführung von Polizeigewahrsam, richterlichen Anordnungen und Urteile; wie zum Beispiel der Verzicht auf eine Inhaftierung in der Gegenwart von Kindern.
Empfehlungen zu Haftbedingungen, wie zum Beispiel die Ermöglichung von familienfreundlichen Besuchsräumen.
Empfehlungen zur Ausbildung von Personal, das mit und für Kinder und ihren inhaftierten Eltern arbeiten.
Empfehlungen an die Forschung, die evaluieren, Wissen schaffen und Methoden elaborieren soll, welche die Wahrung der Kinderrechte fokussiert.
Empfehlungen an Medienanstalten, insbesondere das Recht auf Privatsphäre und einer sensiblen Berichterstattung wenn Kinder involviert sind.

Zur Veröffentlichung der "Recommendation CM/Rec(2018)5 of the Committee of Ministers to member States concerning children with imprisoned parent":
https://search.coe.int/directorate_of_communications/Pages/result_details.aspx?ObjectId=09000016807b339d
https://search.coe.int/cm/Pages/result_details.aspx?ObjectId=09000016807b3175"

Artikel erschienen in dbh-online

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