Der Hamburger Fürsorgeverein von 1948 e.V. setzt sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse straffällig gewordener Menschen in der Haft und nach der Haftentlassung ein. Unsere Ehrenamtlichen engagieren sich in unterschiedliche Angeboten in und außerhalb der Haftanstalten; ein sozialtherapeutisches Wohnheim für haftentlassene Männer sowie ein ambulantes Angebot für haftentlassene Frauen ergänzen das Angebot.

Hamburger Fürsorgeverein von 1948 e.V.
Max-Brauer-Allee 138
22765 Hamburg
Tel.: 040 300 33 75 20
Fax: 040 300 33 75 21

 

Gemeinnützige Wohnheimgesellschaft mbH

Ein Wohnheim für 21 haftentlassene Männer, die in Wohngemeinschaften eigene Zimmer bewohnen, sowie das Frauenprojekt, das entlassenen Frauen angemietete Wohnungen zur Verfügung stellt, bieten nach der Haftentlassung einen Hafen um anzukommen und mit sozialpädagogischer Begleitung einen neuen Start in ein straffreies Leben zu wagen. Die ambulante Wohnbegleitung bietet zeitlich unbegrenzt Unterstützung bei allen Fragen rund um die eigene Wohnung und allen anderen Anliegen Haftentlassener. [Mehr über die Wohnheim GmbH]
Außerdem bietet die Wohnheim GmbH in Kooperation mit dem freien Träger Individual-Violence-Management ein Antigewalt- und Kompetenztraining an für gewalttätige, straffällig gewordene Männer an. [Mehr über das AKT]

Ehrenamtliches Engagement

Unsere über 80 aktiven Ehrenamtlichen sind das Herz der Vereinsarbeit. In allen Haftanstalten, aber auch in der Anlaufstelle im Souterrain in der Max-Brauer-Allee 138 sowie der Anlaufstelle für Angehörige am Holstenglacis 4 setzen Menschen aus unterschiedlichsten Berufen ihr Wissen und ihre Persönlichkeit ein, um die Haftbedingungen zu erleichtern, den Übergang in die Freiheit vorzubereiten, Angehörige zu unterstützen und nach der Entlassung bei Problemen zu helfen. Zu den Angeboten gehören Koch-, Spiel- und Literaturgruppen, ein soziales Training zur Entlassungsvorbereitung, Vater-Kind-Gruppen sowie Einzelgespräche. Seit fast zehn Jahren bringt Kultur im Knast jährlich zahlreiche Veranstaltungen in die Gefängnisse, um den grauen Anstaltsalltag etwas Farbe zu verleihen.
[Mehr zum Ehrenamt]
[Mehr zur Anlaufstelle]
[Mehr zu Kultur-im-Knast]

Interessierte durchlaufen einen intensiven Vorbereitungskurs, der alle Bereiche des Strafvollzugs überwiegend vor Ort vorstellt und notwendige Kompetenzen für die Arbeit mit Straffälligen vermittelt.
[Mehr zum Vorbereitungskurs]

Soziale Beratungsstelle Eimsbüttel

Unsere Soziale Beratungsstelle Eimsbüttel bietet Hilfe bei sozialen Schwierigkeiten und persönlichen Notfällen, besonders bei Obdachlosigkeit oder drohendem Wohnungsverlust. Dazu gehören die offenen Sprechstunden in Eimsbüttel und Eidelstedt, aber auch Straßensozialarbeit.
[Mehr zur Beratungsstelle]

Hundebande

Das Projekt Hundebande verfolgt zwei Ziele: Die Ausbildung von Blinden- und Therapiehunden, die einmal Menschen mit Beeinträchtigungen eine wirksame Hilfe bei der Alltagsbewältigung sein werden. Die Grundsozialisierung der Hunde übernehmen Straffällige in den Haftanstalten Hahnöfersand sowie im Wohnheim. Durch die Verantwortung, die die Erziehung und Pflege eines Hundewelpen mit sich bringt, sowie die dadurch erfahrene Bindung und den gemeinsamen Lernprozess sammeln die Hundepaten und -patinnen wichtige Erfahrungen für ein zukünftige Re-Integration in die Gesellschaft und einen positiven Ausblick auf ihr weiteres Leben. [Mehr zur Hundebande]

Stiftungen

Der HFV beherbergt die Stiftung Täter-Opfer-Ausgleich und ist an der Stiftung Schuldenregulierung von Straffälligen beteiligt.

Mehr Informationen gibt es unter: http://www.hamburger-fuersorgeverein.de

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